BLACKBOX – mit Technik Ungesehenes visualisieren

Besonderes Interesse an einer Slow Motion Produktion zeigten im Wintersemester 16/17 Studierende des Studiengangs Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien Stuttgart. Mit dem Projekt „BLACKBOX“ realisierten sie die stilvolle Visualisierung von Prozessen und Vorgängen.

Vier Studierende der HdM haben sich die Aufbereitung ästhetischer Highspeedaufnahmen, die maschinellen Abläufe, menschliche Bewegungen und natürliche Vorgängen zeigen, als Produktionsziel gesetzt. Der experimentelle Kurzfilm wurde im Rahmen der Studioproduktion „Interaktive Medien“ entwickelt und umfasst die Visualisierung dieser maschinellen und menschlichen Abläufe.

Die gefilmten Prozesse sind von ihrem natürlichen Hergang für das Auge nicht wahrnehmbar und gewinnen erst durch Slow Motion an Ästhetik. Die Projektgruppe hat dabei die Abläufe in Form einer Kettenreaktion visualisiert. Jeder Prozess soll durch den jeweils vorausgegangenen ausgelöst werden. Filmisch wird somit der Eindruck einer Plansequenz vermittelt. Diese Bewegungsereignisse wurden mit einem Low-Key Setup auf elegante und minimalistische Weise eingefangen.

Das Projekt wurde innerhalb von vier Monaten realisiert und letztlich an der MediaNight der HdM am 26. Januar 2017 erstmals einem breiten Publikum vorgestellt.