Filmprojekt: The Junkyard

Wir sind ein siebenköpfiges Team aus Studenten des Studiengangs Audiovisuelle Medien, dass im vergangenen Semester einen animierten Kurzfilm produziert hat und trotz vieler Herausforderungen und ungeplanter Schwierigkei­ten (wie zum Beispiel Corona) hatten wir viel Spaß an der Produktion. Die Idee für unseren Film entstand im laufe unseres 3. Semesters, im Rahmen einer Vorbereitungsvorlesung.
Nach langem Überlegen und Brainstorming haben wir uns schließlich auf eine Idee mit einem Fisch als Hauptcharakter entschieden. Der Grundsatz der Idee war unsere Hauptfigur in eine Situation zu bringen, in der diese etwas unbedingt erreichen will und durch absurde Umstände immer wieder vom Erreichen des Ziels abgehalten wird.
Unser Fisch, Barry genannt, verspürt zu Beginn unseres Films großen Hunger und entdeckt zu seiner großen Freude ein Sandwich. Leider ist dieses unter einer Käseglocke gefangen und damit für ihn nicht erreichbar. Bei seinem Versuch das Glas zu durchbrechen, löst Barry versehentlich eine Kettenreaktion aus, die letztendlich zur Befreiung des Sandwiches führt.
Liebe geht eben durch den Magen und das selbst bei Fischen.

Die Idee stand, so weit so gut. Das dachten wir zu mindestens allerdings wurde einiges an der Geschichte noch verändert um den Film im Format Computeranimation umsetzten zu können.
So stand am Anfang eigentlich eine Liebesgeschichte zwischen Barry und einem weiteren Film, namens Cassy, im Raum. Auf Grund von technischen Problemen mussten wir leider Cassy durch das Sandwich, Sandy, ersetzen.
Die Tatsache, dass man einen lebendigen Charakter einfach durch ein Sandwich ersetzen kann, ist ein sehr gutes Beispiel für die süße Qual die die Produktion eines Animationsfilm mit sich bringt. Es ist die Herausforderung eine gute Geschichte zu kreieren und dabei im technisch möglichen zu bleiben.

Für dieses Projekt haben wir eine Förderung des Fördervereins erhalten, wofür wir sehr dankbar sind.
Wir hatten von Anfang an geplant einen möglichst absurden witzigen Film zu erschaffen. Ein wichtiger Teil davon und essentiell um unseren Stil und Witz dem Publikum zu vermitteln war ein „echt“ gedrehter Clip. Dieser dient dazu einen kontrastreichen Effekt zwischen Animiertem Film und real Film darzustellen. Daher hat dieser Clip eine zentrale Rolle in unserer Produktion gespielt und wir konnten diesen zum Glück durch die Förderung beschaffen und in den Film ein­bauen. Zusätzlich zu den Storytelling Herausforderungen kam dann noch Corona. Wir hatten das große Glück von der Hoch­schule, unseren Betreuern und auch dem Förderverein sehr großzügig unterstützt zu werden.

So konnte ohne großen Aufwand die technischen Mittel bereit gestellt werden um es allen Studenten unserer Gruppe zu ermöglichen aus dem Horne Office zu arbeiten. Auch wenn durch die Distanz natürlich zusätzliche Herausforderungen wie Kommunikation, Erreichbarkeit und auch ein Stück weit das alleine sein mit Problemen hin zu kamen sind wir als Team umso froher und stolzer es trotzdem geschafft zu haben einen fertigen Film produziert zu haben. Sicher es war nicht einfach und wir haben alle unglaublich viel gelernt, bestimmt auch vieles, was wir bei der nächsten Produktion besser machen können und schließlich ist die Unizeit ja auch genau dafür da.

 

Text & Bilder: Rike Ziegler