„Merry Crisis“ – Ein Krisenplanspiel

Es ist der 23. Dezember. Mitten in der stressigen Vorweihnachtszeit ist die Lage am fiktiven Airport „Pflegel“ entspannt. Doch dann platzt ein Mitarbeiter in die Jahresabschlussversammlung: Zwei Flieger sind auf dem Rollfeld kollidiert. Was ist passiert? Gibt es Verletzte? Das weiß gerade noch niemand. Trotzdem liegt es jetzt an der Kommunikationsabteilung, schnell Antworten zu finden.

Mit diesem Szenario sind 30 Teilnehmer des Krisenplanspiels an der HdM „Merry Crisis – Leise kriselt der Schnee“ am Samstag, den 16.12.17 in einen Tag als Krisenkommunikatoren gestartet. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung vom vierten Semester des Studiengangs Public Relations im Rahmen des Moduls Aktuelle Themen bei Prof. Dr. Sandhu. Das Angebot richtete sich an Studenten aus dem Bereich Kommunikationswissenschaften und Young Professionals der PR.

Nach einem Einführungsvortrag von Johannes Schumm, dem Leiter der Unternehmenskommunikation am Flughafen Stuttgart, wurde der theoretische Input in die Praxis umgesetzt.Die Teams organisierten sich, um sich für die Anfragen der Presse, der Öffentlichkeit in den Social-Media-Kanälen und Anrufer zu wappnen. Gleichzeitig mussten eine Pressemitteilung und ein Livestatement vorbereitet werden, während ein eigenwilliger Manager die Teams zusätzlich irritierte.

Nach fünf Stunden Krise gab es genug Diskussionsmaterial unter den Teilnehmern. Christine Fröhler und Alex Praun von der Kommunikationsagentur Communication Consultants und Sven Matis von der Stadt Stuttgart besprachen die Ergebnisse des Vormittags mit den einzelnen Gruppen und gaben wertvolle Tipps.

Die Veranstalter aus dem vierten Semester des Studiengangs PR waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis nach einer mehrmonatigen, intensiven Vorbereitung. Umso erfreulicher war das positive Feedback der Teilnehmer, die einmal den Druck einer Krise mit Sicherheitsnetz erleben konnten.

Die Experten des Planspiels haben den Studenten in der Vorweihnachtszeit ihr Wissen und ihre Zeit zur Verfügung gestellt. Dank der Freunde und Förderer der HdM e.V. konnte die Projektgruppe ihre Wertschätzung zeigen und ein kleines Dankeschön überreichen.

Bilder: Christoph Vogt